Da ich unter der Woche ja viel arbeite, komme ich leider nur noch am Wochenende zum bloggen. Aber wie ich euch kenne verzeiht ihr mir das natürlich. Mir geht´s weiterhin sehr gut, die Arbeit macht von Tag zu Tag mehr Spaß und das Wochenende haben wir voll und ganz ausgekostet. Nachdem wir Freitagabend gemütlich nen Bier trinken waren ging es gestern dann nach Phillip Island.
Phillips Island ist eine kleine Insel südwestlich von Melbourne. Besonders berühmt für seine Pinguin-Parada. Also haben Bianca und ich ein Auto gemietet und sind einfach mal los gefahren. Bevor wir aber auf Phillip Island angekommen sind, ging erstmal in den Maru Fauna Park. Dort haben wir reichlich Kängurus gestreichelt und Koalas aus nächster Nähe angeguckt und sogar gefüttert. Das könnt ihr euch natürlich auch angucken.
Auf Phillip Island angekommen, haben wir erstmal die schöne Aussicht über die Insel genoßen, um uns anschließend am Strand ein wenig von der Fahrt auszuruhen. Danach ging es dann zu den Nobbies (Robben). Leider waren die aber zu weit weg, um sie wirklich erkennen zu können (und wir zu geizig um in jedes Fernglas 2 AUD reinzustecken). Als wir genug von den Nobbies hatten, haben wir einen Abstecher nach Cowes (die Inselhauptstadt) gemacht, um uns noch ein wenig auszuruhen bevor dann das Highlight des Tages folgen sollte, die Pinguin Parade. Phillip Island ist berühmt für die großen Kolonien von Little Pinguins. Das sind die kleinsten aber auch niedlichsten Pinguine die es gibt. Man bezahlt also 20 AUD Eintritt, um dann zusammen mit 1000 anderen Touris auf einer Flutlicht-Tribüne zu sitzen und die ankommenden Pinguine zu beobachten. So schlimm und kommerziell das auch klingen mag, so unbeschreiblich toll war es auch. Die kleinen Pinguine sind wirklich ganz erstaunliche Tiere und unglaublich sozial. Ein Pinguin geht nämlich nie allein über den Strand sondern wartet immer auf ein paar Freunde mit denen er zusammen den Heimweg vom Strand zur Höhle antreten kann. Das bietet Schutz vor den unglaublich vielen Möwen, die sich einen großen Spaß daraus machen die kleinen Pinguine zu ärgern. Zuhause angekommen vergnügen sich die meisten Pinguine dann noch mit ihrem Partner („little Pinguins are very noisy lovers“), das kann man sowohl hören auch als sehen. Scheidungsrate bei den Pinguinen ist übrigens 70 Prozent. Leider kann ich euch an diesem Erlebnis nur doch das geschriebene Wort teilhaben lassen, denn man durfte weder fotografieren noch filmen. Die Kleinen haben nämlich Angst vor Kameras und Blitzlichtern. Nachdem wir dann so gegen 21 Uhr die Pinguine wieder verlassen haben gings noch schnell zum Italiener, ein traditionelles Chicken Parmigiana später ging´s dann ab auf den Heimweg. Auf den letzten Metern habe ich Volltrottel es dann noch geschafft einen Platten in das linke Vorderrad zu fahren. Also war dann noch Reifenwechsel mitten in der Melbourner Innenstadt angesagt. An dieser Stelle dank an meinen lieben Vater, der mich in die Kunst des Reifenwechselns eingeführt hat. Das Auto konnten wir dann Heute erst zurückbringen, immerhin mussten wir den Schaden nicht bezahlen. Danach waren wir dann noch Frühstücken und auf dem Queen Victoria Market. Das war mein Wochenende. Was habt ihr gemacht?
Hey
sorry, dass ich so überstützt gehen musste, wenn man sich schonmal wieder online trifft.
Gut zu lesen, dass es dir gut geht und du Spaß hast!
Spätestens wenn du auch in Potsdam bist werde ich wohl mal die Hauptstadt und euch besuchen.
Man sieht sich!
Ciao,
Wolfgang
ah noch ein weltenbummler aus D hier in Melbourne
liebe grüße aus balaclava.
melektours